Es hat nicht geklappt. Und nun?

Es hat nicht geklappt. Und nun? 2017-05-12T09:59:36+00:00

Es hat nicht geklappt. Und nun?

Nicht aufgeben, wenn Sie beim ersten Versuch nicht schwanger werden! Gute Dinge brauchen manchmal Zeit. Geduld zahlt sich am Ende meistens aus.
ich werde einfach nicht schwanger

Die für Sie psychisch angespannteste Zeit sind die rund 14 Tage zwischen dem Embryotransfer und dem Ergebnis des Schwangerschaftstests. Viele Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, aber auch Fragen, Ängste, Zweifel und das hoffnungsvolle Bangen, dass es doch „geklappt“ haben möge. Jeder hat verschiedene Verhaltensweisen, um damit umzugehen. Wichtig ist die psychische Ausgewogenheit und Balance der Frau. Von daher – machen Sie, was Ihnen gut tut. Ein Entspannungsbad, Gespräche mit dem Partner oder der Freundin, Ablenkung, Yoga oder Kochen – nur verstärken sie nicht die negativen Gefühlslagen. Die gute Nachricht ist, dass Anspannung oder die Gemütslage an sich nachgewiesenermaßen nicht Ihre Chance auf Eintritt einer Schwangerschaft beeinflussen!

Ein negatives Testergebnis zu bekommen kann sehr niederschmetternd sein. Sie sind vielleicht enttäuscht und traurig, denken, die ganze Prozedur war vergebens. Aus jedem erfolglosen Zyklus nehmen Sie und Ihr Körper jedoch auch Erfahrungen mit, die sehr wertvoll sind. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum es nicht zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Sie sind mutig, weil sie den Versuch der künstlichen Befruchtung unternommen haben, und die Statistik zeigt, dass bei einem ersten Versuch nur rund ein Drittel der Frauen sofort schwanger wird. Lassen Sie sich daher nicht entmutigen. Die Chance mittels einer Kinderwunschtherapie schwanger zu werden ist für die meisten Paare sehr gut!

Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf, um die besondere Situation zu verarbeiten und schauen Sie anschließend nach vorne. Versuchen Sie trotzdem Ihre positiven Gedanken zu stärken. Vielleicht helfen Ihnen unsere fünf Tipps zur Stärkung?

Die Chancen, mit einer Kinderwunschbehandlung schwanger zu werden, sind für Sie gut. Häufig ist dazu allerdings mehr als ein Behandlungsversuch erforderlich.

Der Eintritt einer Schwangerschaft ist von vielen Faktoren abhängig. So nimmt z. B. die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit zunehmendem Alter ab. Im Alter von 40 Jahren beträgt die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Empfängnis nur noch 5 % pro Monat.

Sowohl bei der natürlichen Empfängnis als auch bei der Kinderwunschbehandlung führt nicht immer der erste Versuch zu einer Schwangerschaft. Die Erfolgsraten der Kinderwunschbehandlungen in Deutschland betragen im Durchschnitt ca. 32 % klinische Schwangerschaften pro Embryotransfer bei der IVF- bzw. ICSI-Behandlung über alle Altersgruppen hinweg (DIR 2015, S. 15).

Fragen Sie Ihr Kinderwunschzentrum nach deren Schwangerschaftsraten – diese ist in einigen Kinderwunschzentren deutlich höher.

1. Achten Sie darauf, dass Sie gesund leben

Essen Sie viel frisches Obst, Gemüse und Fisch. Gönnen Sie sich den Schlaf, den Sie brauchen. Betreiben Sie ein wenig Sport und Bewegung an der frischen Luft. Legen Sie regelmäßige Entspannungspausen ein.

2. Zwingen Sie sich zu gar nichts und bleiben Sie Mensch

Das ist sicherlich einfacher gesagt als getan. Setzen Sie sich trotzdem nicht unter Erfolgsdruck. Versuchen Sie sich abzulenken und zu entspannen. Oft hilft hier auch die alltägliche Routine – ob zu Hause oder bei der Arbeit.

3. Legen Sie Behandlungspausen ein

Da jeder Behandlungszyklus nicht nur eine körperliche sondern auch psychische Herausforderung darstellt, sollten Sie Behandlungspausen einlegen. Seien Sie ehrlich mit sich selbst und horchen Sie in sich hinein, wann Sie für einen erneuten Behandlungszyklus bereit sind.

4. Behalten Sie Ihre Spontanität, leben Sie Ihr Leben

Verlernen Sie nie das Lachen, seien Sie stets Sie selbst. Dazu gehört auch ein lustvolles und spontanes Sexualleben. Enthaltsamkeit ist nur als Vorbereitung für ein Spermiogramm empfohlen.

5. Das Kinderwunschzentrum als Partner

Ihr Kinderwunschteam möchte Ihnen gerne zur Seite stehen, insbesondere dann, wenn Sie etwas bedrückt. Ist Ihnen die Behandlung zu anstrengend oder haben Sie Sorgen, teilen Sie es Ihrem Kinderwunschzentrum mit. Wenn es Ihnen sehr schlecht geht: Viele Kinderwunsch-Praxen arbeiten eng mit Psychologen/-innen zusammen, die auf unerfüllten Kinderwunsch spezialisiert sind.